Schlagwort: Dankbarkeit

  • Endlich besser schlafen

    Endlich besser schlafen

    Matratzentopper, Daunendecke, Wasserbett, Baldrianpillen – was bietet uns die Werbung nicht alles an, damit wir besser schlafen sollen!
    Ich habe mal einen tollen Tipp gelesen:
    „Schlafen Sie eine Woche lang draußen auf dem blanken Boden. Danach werden Sie im eigenen Bett bestens schlafen.“
    Das ist eher die harte Tour.
    Aber wie wär’s mal mit folgenden Tipps?
    Gestalte deinen Schlafraum so schlicht wie möglich. Kein Fernseher, kein Mobiltelefon, keine Bücher, keine Zeitschriften, keine Arbeitsunterlagen, keine Musik. Maximal ein Dankbarkeitstagebuch. Der Schlafraum soll ausschließlich zum Schlafen dienen, keine weitere Funktion haben. Schließe die Türen des Kleiderschranks, räume alle Kleidungsstücke weg, ggf. in einen anderen Raum. Regle die Temperatur etwas runter.
    Entferne möglichst viele Kissen, versuche so eben wie möglich zu liegen mit 1 Kissen und 1 Decke.
    Bereite dich mit einem kleinen Ritual darauf vor, schlafen zu gehen. Schalte Geräte aus und lösche die Lichter in den anderen Räumen, putze die Zähne und wasche mindestens die Hände und das Gesicht.
    Stell dich an ein offenes Fenster und atme drei- bis fünfmal tief ein und aus. Stell dich gedanklich darauf ein, nun schlafen zu gehen.

    Setze dich aufs Bett, denke an drei Dinge, für die du dankbar bist (zum Beispiel dass du ein eigenes Bett hast), schreibe sie ggf. in dein Tagebuch und lege dich hin und decke dich zu. Schließe die Augen und lausche auf deinen Atem. Wenn sich Gedanken aufdrängen, versuche sie wie Worte auf einer Tafel mit einem Schwamm zu löschen und kehre immer wieder zu deinem Atem zurück, bis du eingeschlafen bist.
    Es braucht ein bisschen Übung, bis sich ruhiger und erholsamer Schlaf etabliert. Aber es lohnt sich!
    Was du noch in deinem Tagesablauf ändern kannst, um gut schlafen zu können:
    Mindestens ein halbe Stunde vor dem Schlafengehen solltest du das Fernsehgerät ausschalten, nicht mehr lesen, nicht mehr rauchen, keinen Alkohol, keinen Kaffee und keine Cola mehr trinken, dich nicht streiten, dich nicht ärgern, dir nichts vorwerfen, anderen nichts vorwerfen.
    Tagsüber solltest du ausreichend Wasser trinken, deinen Tag so planen, dass du dich nicht hetzen musst, genügend Pausen machen und dabei achtsam zu dir selbst sein, beim Essen nicht arbeiten und keine Zeitung, kein Handy und kein TV haben, sondern dich nur dem Essen widmen.
    Grundsätzlich im Leben solltest du eine befriedigende Arbeit haben, dankbar für alle deine Beziehungen sein, einen leichten Sport machen. Nicht schneller, höher, weiter, sondern weniger ist mehr!

  • Danke, Margritta!

    Danke, Margritta!

    Heute ist so ein ruhiger Sonntag. Mit gehen verschiedene Gedanken durch den Kopf, nichts bestimmtes. Ich sitze am Rechner und fange an, eine kleine Übung für’s Waldtanken zu schreiben, weil mich jemand danach gefragt hat, der auf eigene Faust in den Wald möchte.

    In der Übung kommen natürlich Atemübungen vor. Und dabei fällt mir ein, wie lange es schon her ist, dass ich von Margritta Fuchs Meditation und Atmen gelernt habe. Ich habe leider den Kontakt verloren, nun ja, das ist gut 30 Jahre her. Vermutlich lebt sie nicht mehr, sie wäre auch weit über 100 oder so.

    Sie war eine wunderbare Lehrerin, sie verfügte über eine unglaubliche Vielfalt an Formen von Meditationen und verstand es, mir einen Zugang zur Meditation zu öffnen, der mir meinen eigenen Weg erlaubte. Ihr Credo, dass Meditation für alle Menschen zugänglich sein sollte, Frieden spendet und den Menschen Lebensqualität schenkt, teile ich voll und ganz.

    Danke, Margritta!